Play

Ruben Östlund

Schweden, Frankreich, Dänemark2020118 MinSchwedisch

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PLAY, ein Film des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund, verblüffte das Publikum bei der Vorführung anlässlich der Quinzaine des Réalisateurs bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes und regte zum Nachdenken an.

- Cineuropa -

Play

PLAY ist eine scharfsinnige Beobachtung auf der Grundlage realer Fälle von Mobbing, die sich auch mit Rassismus und Integration in Europa befasst. In der Innenstadt von Göteborg raubte eine Gruppe von Jungen im Alter von 12-14 Jahren zwischen 2006 und 2008 etwa 40 Mal andere Kinder aus. Die Diebe benutzten ein ausgeklügeltes Schema, das als „Brudertrick“ bezeichnet wurde und fortgeschrittene Rollenspiele und Bandenrhetorik statt physischer Gewalt beinhaltete...

  • Quinzaine des Réalisateurs 2011
  • LUX Prize 2011
  • Mit:  Anas Abdirahman, Sebastian Blyckert, Yannick Diakite, Sebastian Hegmar, Abdiaziz Hilowle, Nana Manu, John Ortiz, Kevin Vaz
  • Produktion:  Plattform Produktion, Coproduction Office ApS, Parisienne de Production

Ruben Östlunds Geschichte beruht auf wahre Begebenheiten, die sich zwischen 2006 und 2008 in Göteborg zugetragen haben. Eine Gruppe Jugendlicher afrikanischer Herkunft entwickelte eine Strategie, um Geld von anderen Kindern in Shoppingmalls zu ergaunern. Durch Rollenspiele, Rhetorik und ohne Gewaltanwendung ging der Plan vor den eingeschüchterten und gehorsamen Opfern auf. Der schwedische Cineast schafft ein filmisches Werk, das unsere sozialen Regeln und die sogenannte Political Correctness in Frage stellt. Play schafft Raum für Reflexionen über Rassismus und die Integration in Europa.

- Olivier Père, Leiter von ARTE France Cinema -

Ruben Östlund

Ruben Östlund ist 1974 auf einer kleinen schwedischen Insel, in Stryrsö geboren. Er ist ein erfolgreicher Regisseur und gewann viele Preise. INVOLUNTARY wurde 2008 bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt und verhalf Östlund zur internationalen Anerkennung. Zwei Jahre später gewann er für seinen Kurzfilm INCIDENT BY A BANK den Goldenen Bären in Berlin. Die Premiere von PLAY (2011) ereignete sich bei den Quinzaine des Réalisateurs in Cannes, wo er mit dem "Coup de coeur"-Preis ausgezeichnet wurde. Play wurde auch für den renommierten LUX-Preis nominiert, der vom Europäischen Parlament verliehen wird. FORCE MAJEURE feierte Premiere bei Un Certain Regard in Cannes und gewann den Jury-Preis. Der Film wurde für weitere, unzählige Festivals ausgewählt und 16 Mal für den besten ausländischen Film ausgezeichnet. THE SQUARE hatte 2017 in Cannes Premiere und wurde mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Eine Oscar-Nominierung erhielt er zudem 2018 in der Kategorie bester ausländischer Film.

Ein Detail, das ich sehr interessant fand, war, dass alle Opfer von Anfang an wussten, sie würden ausgeraubt werden. Trotzdem folgten sie den Gaunern in einsame Straßen und blieben nicht in der geschützten Öffentlichkeit (...) Offenbar haben wir Menschen eine so große Angst Regeln zu hinterfragen, dass wir den Konflikt und das Chaos möglichst lang vor uns herschieben.

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