Son of Sofia

Elina Psykou

Griechenland, Frankreich, Bulgarien2017111 MinRussisch, Griechisch

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Ein 11-jähriger Junge kommt während der Olympischen Sommerspiele 2004 aus Russland nach Athen, um dort bei seiner Mutter zu leben, die er seit zwei Jahren nicht gesehen hat. Der Regisseur wählt ein Einzelschicksal als Aufhänger für sein Porträt der unteren Mittelschicht in Griechenland, die bereits dem wirtschaftlichen Niedergang ins Auge blickt. In beklemmender Atmosphäre entzaubert das Drama einige weitverbreitete Mythen über die griechische Gesellschaft.

- Olivier Père, Direktor von ARTE France Cinéma -

Son of Sofia

(O Gios tis Sofias)

Der 11-jährige Misha kommt während der Olympischen Sommerspiele 2004 aus Russland nach Athen, um bei seiner Mutter Sofia zu leben. Was er nicht weiß, ist, dass dort auch ein Vater auf ihn wartet. Während Griechenland den Traum von Olympia träumt, wird Misha gewaltsam in die Welt der Erwachsenen katapultiert und erfährt die finsteren Seiten seiner Lieblingsmärchen am eigenen Leib.

  • Sarajevo IFF, Art Cinema Award
  • Tribeca IFF, Offizielle Auswahl
  • Mit:  Viktor Khomut, Valery Tcheplanowa, Thanasis Papageorgiou
  • Produktion:  Heretic Creative Producers, Chouchkov Brothers, KinoElektron
  • Internationaler Verkauf:  Heretic Outreach

Diese Coming-of-Age-Story begibt sich tief in die irreale Gedankenwelt der Hauptfigur, wo Fantasiegeschichten über Tiere, Mord und die eigene Mutter eine unheilvolle Verbindung eingehen. Große stilistische Präzision verleiht dem Film eine nervenaufreibende Intensität, lässt den Erzählfluss aber auch immer wieder stocken, was nicht zuletzt das Interesse experimentierfreudiger Arthouse-Liebhaber wecken dürfte.

- Variety -

Elina Psykou

Elina Psykou wurde 1977 in Griechenland geboren und studierte Filmgestaltung und Soziologie. 2013 wurde sie von Variety zu einer von 10 European Directors to Watch gekürt. Als Produzentin ist sie aktuell mit der Postproduktion des Films „Pack of Sheep“ von Dimitris Kanellopoulos beschäftigt, als Regisseurin steckt sie in den Vorbereitungen zu ihrem ersten Dokumentarfilm Stray Bodies. Außerdem plant sie ihren dritten Spielfilm Patrimonial Fears and other Symptoms, der bereits auf dem Berlinale Co-Production Market 2019 angekündigt wurde.

Mein Film dreht sich um die Stereotypen von Gut und Böse. Am Ende erkennt man, dass es weder das eine noch das andere gibt, sondern nur unterschiedliche Sichtweisen.

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