TABU - Eine geschichte von liebe und schuld

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TABU - Eine geschichte von liebe und schuld

Miguel Gomes

Trailer

Portugal, Deutschland, Brasilien, Frankreich2012110 MinPortugiesisch

Untertitel: EN, FR, DE, ES, BG, CS, DA, NL, ET, FI, GD, EL, IT, LV, RO, SK, MT

In der Presse

Tabu ist ein humorvoller und feinfühliger Film, der unglaublich ambitioniert von Entstehung und Niedergang der westlichen Vorstellungswelt erzählt.
Le Monde

TABU - Eine geschichte von liebe und schuld

(Tabu)

Eine extravagante alte Dame, ihre kapverdische Haushälterin und eine sozial engagierte Nachbarin leben auf demselben Stockwerk eines Häuserblocks in Lissabon. Als die alte Dame im Sterben liegt, enthüllt sie den beiden jüngeren Frauen ein Kapitel ihrer Vergangenheit: eine Geschichte von Liebe und Schuld in einem romanesken Afrika.

Finalist beim LUX-Filmpreis des Europaparlaments

FIPRESCI-Preis, Alfred Bauer-Preis - Berlinale

Toronto IFF

Dieser Film wird präsentiert in Zusammenarbeit mit dem LUX-Filmpreis des Europaparlaments.

Cast:  Teresa Madruga, Laura Soveral, Ana Moreira
Produktion: O Som e a Furia / Komplizen Film / Shellac Sud / ARTE ZDF / Internationaler Verkauf: The Match Factory

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In TABU wird die Welt zum Kosmos, Raum und Zeit verbinden sich zu der wundervollen Geschichte einer verbotenen Liebe, die dem Zuschauer zunächst lange verborgen bleibt. Die Handlung ist absolut unabsehbar, enthüllt eine Überraschung nach der anderen und entfaltet im letzten Teil des Films ihre ganze Schönheit. TABU hat alles: Vergangenheit und Gegenwart, Portugal und Afrika, Slapstick und Melodrama, Leben und Tod, Menschen und Tiere, Diener und Herren, Stille und Lieder. Ein Gedicht aus Bildern und Klängen, das mit viel Melancholie eine erloschene Welt zum Leben erweckt – ein goldenes Zeitalter, ein verlorenes Paradies.
Olivier Père, Direktor ARTE France Cinéma

Miguel Gomes

"Fraglos erinnern wir uns in der heutigen Zeit besser denn je zuvor an vergangene Epochen und Welten. Warum also sollten wir den Geistern, die im kollektiven Gedächtnis herumspuken, nicht mehr Aufmerksamkeit schenken und ihnen nicht Zutritt zu unseren Filmen gewähren?"

Nach seinem Studium an der Escola Superior de Teatro e Cinema in Lissabon arbeitete Miguel Gomes zunächst als Filmkritiker bei der Tageszeitung Pùblico. Ab 1999 drehte er mehrere Kurzfilme, 2004 dann den ersten Spielfilm: DAS GESICHT, DAS DIR GEBÜHRT handelt von einem Dreißigjährigen, der nicht erwachsen werden will. 2008 folgte JENER GELIEBTE MONAT AUGUST, ein halbdokumentarischer Film über das Leben in einem kleinen Bergdorf. 2012 gewann Gomes mit TABU, einer melancholisch-poetischen Hommage an Murnau, den Alfred-Bauer-Preis der Berlinale und erlangte internationale Bekanntheit. Sein jüngstes Werk, die Filmtrilogie 1001 NACHT, beschreibt in märchenhaftem Stil das von der Eurokrise gezeichnete Portugal. Der Film lief 2015 bei der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes.

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